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| Sole-Wasser-Wärmepumpen
mit Erdsonden |
Erdsonden sind zwar auch auf kleinsten Flächen anwendbar, doch
sind sie als Wärmequellen verhältnismäßig teuer.
Oft werden Erdsonden als Alternative eingesetzt, wenn die Grundfläche
für Flächenkollektoren nicht ausreicht.
Je nach Boden lassen sich pro Bohrmeter rund 20 bis 70 W Heizleistung
erzielen. Voraussetzung für die Bohrung ist eine Zufahrtsmöglichkeit
für LKW.
Erdsonden werden in der Regel bis zu 100 m Tiefe installiert, am
häufigsten zwischen 40 und 70 Meter.
Das Wasserwirtschaftsamt erteilt die Genehmigung für Erdsonden
bis zu einer Tiefe von 100 m, das Bergamt ist ab 100 m zuständig.
In Wasserschutzzonen (I und II) sind Erdsonden untersagt.
1 ) Die Kosten für eine Bohrung inklusive Sonde belaufen sich
je nach Bodenbeschaffenheit auf 30 bis 70 €/Meter. Für
ein typisches Niedrigenergie-Einfamilienhaus mit einer Heizleistung
von etwa 7 kW benötigen sie 2 Bohrlöcher von ca. 70 Meter
Tiefe. Also 140 Meter. Kosten ca.7000 Euro.
2) Die Kosten für eine Bohrung inklusive Sonde belaufen sich
je nach Bodenbeschaffenheit auf 30 bis 70 €/Meter. Für
ein typisches Niedrigenergie-Einfamilienhaus mit einer Heizleistung
von etwa 16 kW benötigen sie 4 Bohrlöcher von ca. 70 Meter
Tiefe. Also 280 Meter. Kosten ca.14.000 Euro.
Die Kosten für die Erschliessung der Wärmequelle sind
bei Sole/Wasser-Wärmepumpen bedeutend höher als bei Wasser
Wasser - Wärmepumpen.
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